Wärmedämmung erhöht die
Wohnqualität
Wer erst kürzlich ein Altbau erworben hat, weiß wie kalt es trotz Heizung im Winter sein
kann. Denn gerade in älteren Häusern zieht es und von Wärmedämmung keine Spur. So viel Charme diese besonderen Objekte auch besitzen, in Sachen
Energie sind sie einfach uneffizient. Das gilt auch für Häuser, die erst in den 1970ern entstanden sind. Denn
erst seit ein paar Jahren wird Energieverbrauch groß geschrieben. Das wurde auch nötig, da es mindestens zweimal
im Jahr eine Erhöhung beim Heizmaterial gibt. Besonders Öl ist davon betroffen.
Um die Wohnraumtemperatur immer konstant zu halten und gleichzeitig nicht Unsummen von Heizkosten auszugeben,
empfiehlt sich eine Dämmung in Angriff zu nehmen. Besonders der Dachstuhl und die Fassaden sind wahre
Energieschlucker, die aber mit geringen Maßnahmen der Vergangenheit angehören. Zudem verbessert eine Dämmung das
Raumklima. Denn die Feuchtigkeit in der Luft ändert sich somit nicht mehr und schafft so ein Wohlfühlbereich im
ganzen Haus. Denn nicht nur im Winter ist eine Wärmedämmung effizient, sondern ebenso im Sommer, da Hitze keine
Chance mehr hat in den eigenen vier Wänden Überhand zu nehmen.
Was bei einem Neubau heute selbstverständlich ist, wurde bei einem Altbau redlich vernachlässigt. Die Rede ist von
der Dachdämmung, denn hier steckt hohes Einsparpotenzial und je nach Größe kann hier zusätzlicher Raum geschaffen
werden. Bis zu 540 Euro kann man im Jahr mit der richtigen Dämmung im Dach sparen. Hierbei stehen zwei Systeme zur
Auswahl. Zum einen die Vollflächendämmung, die wie ein geschlossener Deckel dämmt und zum anderen die
Zwischendämmung, die von Innen angebracht wird.
Aber auch bei der Fassade ist eine Dämmung unverzichtbar.
Dabei gibt es ebenso einige Optionen, um das Haus effizient einzupacken. Eine davon ist die Zellulosedämmung, die meist mit einblasen in die Hausfassade angebracht wird. Sie ist vor
allem sehr umweltverträglich, da sie aus Altpapier besteht. Gerade umweltfreundliche Dämmmaterialien stehen
sowohl bei der Dach- wie auch bei der Fassadendämmung derzeit hoch im Kurs. Inzwischen gibt es eine Reihe an
Stoffen, die sich zum einpacken des Hauses eignet und gleichzeitig ökologisch sind. Darunter Schafswolle,
Holzfasern und andere organische Substanzen. Doch ganz gleich für welches Material man sich auch entscheidet.
Wer sein Haus dämmt, freut sich über sinkende Kosten und ein angenehmes Raumklima.
Als Innenarchitekt hat man also reichlich Möglichkeiten zur Auswahl.
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